Landesgruppe Hansa
 

Die Varitäten vom Deutschen Spitz

     Wolfsspitz      Großspitz      Mittelspitz      Kleinspitz      Zwergspitz      Japanspitz


Herkunft
Rund um den Erdball gibt es spitzartige Hunde in verschiedenen Größen und Farben. Sie sind eine ganz alte Form unseres Haushundes. Durch Knochenfunde führen die Spuren zurück bis in die Steinzeit. Schon die Bauern der Pfahldörfer am Bodensee züchteten vor 4000 Jahren den sogenannten Torfspitz, der sich von dem Heutigen nur wenig unterscheidet. Auf antiken Vasen und Münzen gibt es Bilder, die eindeutig einen Spitz zeigen.

Rassegeschichte
Spitze waren schon immer sehr verbreitet, um auf das Eigentum, Haus und Hof ihres Besitzers aufzupassen. Vor allem auf dem Lande. Sie waren sicher nicht ganz rassenrein im heutigen Sinn, aber doch rassetypisch. Seine Eigenschaften waren seit je her so wertvoll, dass dieser Wach-, Begleit- und Familienhund durch alle Zeiten ein Erfolgsmodell war. Vor allem war er ein Hund der einfachen Leute, sie schätzten diesen robusten, anspruchslosen und treuen Hund. Aber auch die Highsociety in England hatte weiße Großspitze und Queen Victoria züchtete mit aus Deutschland importierten Kleinspitzen. Erst 1899 bildete sich ein Spezialverein für die Spitze, "Der Verein für Deutsche Spitze e.V.", der noch heute besteht und der Einzige in Deutschland ist. Er hat weit über 1000 Mitglieder und zurzeit 25 Orts- und Ländergruppen und gibt eine eigene Zeitung heraus, die 1/4 jährlich erscheint. Auch in der DDR gab es Spitzzüchter, die nach der Vereinigung ebenfalls zum Verein für Deutsche Spitze gehören.

Verwendung
Spitze waren durch ihre Klugheit und Robustheit für fast alles zu gebrauchen. Als Bewacher jedweden Eigentums unbestechlich, ob Schiff, Fuhrwerk, Auto, Hof, Kinderhüter oder beim Vieh. Wo ein Spitz aufpasst, haben Diebe schlechte Karten. Er hört fast alles auch im Schlaf. Nicht zu brauchen ist der deutsche Spitz für die Jagd, dieser Trieb ist bei ihm völlig verkümmert, mit Absicht in den Jahrhunderten weggezüchtet. Er stromert und wildert nicht. Sein Heim und sein Besitzer sind sein Leben, ein Spitz treibt sich nicht rum. Viele der alten Aufgaben sind heute nicht mehr gefragt. In erster Linie ist er heute ein Familienhund. Doch aufpassen ist auch heute noch seine Passion. Er hat viele Talente, Witz und Temperament, doch ist er beileibe kein Omahund, wie oft angenommen. Doch die jüngeren Menschen sind im Kommen und haben ihn in den letzten Jahren wiederentdeckt. Und wer einmal einen Spitz hatte, der bleibt dabei. Immer noch hängt ihm an, er sein falsch, bissig und ein Kläffer. Offenbar waren früher wirklich viele Spitze so. Falsche und lieblose Behandlung, mangelnde Aufsicht und Erziehung hatten hier sicher so manches verdorben. Durch gezielte Zuchtauswahl sind Spitze heute leichter zu erziehen, sehr gelehrig und erlernen viele Dinge auch ohne intensives Schulen. Gegen Fremde ist er oft zuerst misstrauisch oder zurückhaltend. Harte, lieblose Behandlung sowie Einsamkeit sind sein Ruin, es handelt sich um Hunde mit einem ausgeprägten Seelenleben.

Es gibt den deutschen Spitz in sechs Varietäten, also für jeden Geschmack und jede Wohnung wird man das Richtige finden.

Der Wolfsspitz / Keeshond

43-55 cm Rückenhöhe, Farbe: Graugewolkt


Der Wolfsspitz trägt seinen Namen aufgrund der Fellfärbung und nicht etwa, weil er näher mit dem Wolf verwandt ist als andere Rassen. Dies wäre auch nicht erstrebenswert, weil Wolf-Hunde-Mischlinge oft unerwünschte Verhaltensweisen zeigen (z.B. extreme Scheu). Im Ausland wird der Wolfsspitz oft als Keeshond bezeichnet. Diese Bezeichnung soll sich von dem Spitznamen („Kees“) eines holländischen Revolutionärs des 18. Jhs. herleiten, dessen ständiger Begleiter ein Wolfsspitz war. Egal, wie die Hunde bezeichnet werden, es handelt sich um die gleiche Rasse. Trotz Forderungen besonders aus Skandinavien konnte es bisher glücklicherweise verhindert werden, dass der Keeshond von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt wird.

Spitze, d.h. Hunde mit einer Ringelrute, sind als Bewacher von Hab und Gut schon seit tausenden von Jahren bekannt. Da bei dem Niedergang von Dynastien und Reichen die Hunde i.d.R. das Schicksal ihrer Herren teilten, vermischten sich die Rassehunde dann jeweils wieder mit den Landschlägen. Überhaupt wurde erst im 19. Jh. die Rassehundezucht, wie wir sie heute kennen, erfunden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde auf das einheitliche Aussehen von Hunden einer Rasse keinen Wert gelegt. Trotzdem ist der Wolfsspitz, von dem der englische König George IV (1820-1830) ein Gemälde anfertigen ließ, unseren heutigen Exemplaren sehr ähnlich. 1880 wurde dann der erste Standard festgelegt und schließlich 1899 der Verein für deutsche Spitze gegründet. Traditionell ist der Wolfsspitz besonders am Rhein verbreitet. Aber auch in Norddeutschland gibt es eine zunehmende Zahl an Liebhabern und Züchtern.

Der Standard kennt für den Wolfsspitz nur eine einzige Fellfarbe. Sie soll aber nicht einheitlich grau (= wolfsfarben) sein, sondern graugewolkt, d.h. silbergrau mit schwarzen Spitzen, helle Mähne und Schulterring, Rutenunterseite und Hosenbehaarung hellsilbergrau sowie schwarze Rutenspitze.

Interessenten können sich zwischen zwei verschiedenen Typen des Wolfsspitzes entscheiden: Zum einen der Typ des „alten“ Wolfsspitzes, der größer ist mit weniger reichlicher Behaarung, zum anderen der „Keeshond-Typ“: kleiner, stämmiger, mit kürzerem Fang und sehr viel Fell. Natürlich gibt es auch Züchter, deren Linien auf beiden Typen basieren, so dass die Welpen eines Wurfes durchaus unterschiedlich ausfallen können.

Zur weiteren Information ist besonders folgendes Buch empfehlenswert:

Der Wolfsspitz/Keeshond von Britta Schweikl


Der Großspitz

42-50 cm Rückenhöhe,
Farben: Weiß, Schwarz und Braun


Spitzartige Haushunde sind die älteste Form des Haushundes in Europa und eine der ältesten Rassen der Welt. Im Mittelalter bis weit in das 20. Jahrhundert hinein waren Spitze vom täglichen Leben auf dem Bauernhof nicht wegzudenken. Sie zeigen keine Neigung zum Streunen und sind als ausgezeichnete Wächter unbestechlich.

ZIMEN (1992) berichtet, dass es in Skandinavien Spitze gab, die sowohl zum Wachen als auch zur bäuerlichen Jagd eingesetzt wurden. Nach KRÄMER (2002) bewährte sich der Großspitz auch als „Hütespitz“ für die Nutztiere des Hofes, wobei hier eher das „Behüten und Bewachen“ von Haus, Hof und Vieh gemeint sein dürfte und weniger die klassische Hütearbeit im Feld. Ratten und Mäuse werden vom Spitz nicht geduldet und werden verfolgt.

Der weiße Großspitz war aufgrund seiner eleganten Erscheinung eher in vornehmen und gutbürgerlichen Gesellschaftskreisen zu finden. An den Küsten der Nord- und Ostsee war ebenfalls weitgehend der weiße Spitzschlag beliebt.

Vor allem in Baden-Württemberg hielten sich insbesondere die schwäbischen Weinbauern schwarze Großspitze, deren typische Aufgabe es war, die reifen Trauben in den Weinbergen vor vier- und zweibeinigen Naschern zu schützen. Dadurch erlangte der „Weinbergspitz“ in Süddeutschland Bedeutung.

Heute sind Großspitze ausgesprochene Haus- und Familienhunde und ideale Wächter für Haus und Hof. Die klassischen Haus- und Hofbewacher bellen zwar, beißen aber nicht (ZIMEN, 1992). Ohne aggressiv zu sein, teilt der Spitz jede mögliche Gefahr mehr oder weniger lautstark mit. Großspitz sind bei langen Wanderungen unermüdliche Begleiter und auch im Hundesport (Agility) sind sie begeistert dabei. Sie werden als intelligent, gelehrig, lebhaft, geflügelfromm, umgänglich, geduldig mit Kindern, robust und witterungsunempfindlich beschrieben. Als Hund, der frei zwischen Haus und Hof wählen kann, eignet sich der Spitz aufgrund seiner Reviertreue und nicht vorhandener Jagdleidenschaft in idealer Weise.

Der Großspitz ist einfarbig weiß oder schwarz. Weniger häufig sind braune Großspitze anzutreffen. Die Schulterhöhe des Großspitzes soll 42 bis 50 cm betragen. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er sich stets aufmerksam, lebhaft und sehr anhänglich gegenüber seinem Besitzer zeigt. Durch seine stattliche Größe weiß er durchaus zu gefallen. Es ist eine Varietät, die alt werden kann und auch mit HD gibt es hier kaum Probleme. Das strapazierfähige Fell mit dichter Unterwolle und langen Deckhaaren trotzt kaltem Wetter und ist trotzdem pflegeleicht. Die Pflege beschränkt sich auf tägliches mäßiges Bürsten. Baden sollte man ihn nur, wenn es unbedingt erforderlich ist.

Die Proportionen werden als perfekt angesehen, wenn ein Verhältnis 1:1 von Widerristhöhe und Länge eingehalten wird. Der Kiefer ist als Scherengebiss mit 42 Zähnen ausgebildet. Die obere Schneidezahnreihe sollte ohne Abstand über die untere Reihe greifen und senkrecht im Kiefer angeordnet sein. Mittelgroße Augen sind mandelförmig und dunkel, sie stehen etwas schräg. Schwarz pigmentierte Augenlieder bei weißen und schwarzen Spitzen, sowie dunkelbraune Lieder bei den braunen Varietäten. Relativ kleine Ohren stehen dicht beieinander und sind aufrecht gestellt. Die Rute liegt, wie bei allen Spitzen, geschwungen auf dem Rücken und ist buschig behaart. Ein besonderes Merkmal ist an der Rückseite der Vorderläufe die „Befederung“. Die Hinterläufe weisen eine üppige Behaarung auf, die so genannte „Hose“.

Mit dem Großspitz befassten und befassen sich relativ wenige Züchter. So wurde vor einigen Jahren der Großspitz als vom Aussterben bedrohte Varietät eingestuft. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. setzte die Großspitze im Jahre 2003 auf die Liste bedrohter Hunde.


Der Mittelspitz

30-38 cm Rückenhöhe,
Farben: Weiß, Schwarz, Braun, Orange, Graugewolkt und Andersfarbig


"Der Mittelspitz früher und heute" aus DER DEUTSCHE SPITZ Heft 169 September 2000 (v.I.Fischer)

Schon immer gab es ihn, den Mittelspitz. Er war wohl die Urform unserer Spitze, die verbreitetste Form in der Bevölkerung. Größere und Kleinere gab es natürlich auch, je nach Verwendung und Zufallspaarungen. Eine Zucht im heutigen Sinne fand nicht statt. Die Spitzrasse erhielt sich, war robust, genügsam, brauchbar für fast alles und es fielen immer auch Prachtexemplare im heutigen Sinn. Außerdem eine große Farbpalette, die wir heute nicht mehr haben. Seit 1899 kümmert sich der Verein für Deutsche Spitze um Zucht und Ausstellung. Die Größeneinteilung wurde noch locker gehandhabt, entweder wurden die „Mittleren“ den Klein- oder den Großspitzen zugerechnet, je nach Schulterhöhe. Viele Kleinspitze waren damals auch kräftiger als heute, die Großspitze teilweise kleinere, eher stattliche Mittelspitze nach heutigem Standard.

Schon 1927 stellte die LG-Westfalen den Antrag, den Mittelschlag anzuerkennen. Sie scheiterten – es lag am lieben Geld. Damals bekamen die Siegerhunde Geldprämien – es wäre einfach zu teuer gekommen. Versuche gab es immer wieder von engagierten Spitzfreunden, aber es war ein langer Weg.

Als die Einteilung und Zucht nach Größe eingeführt wurde, entstand von 28 bis 40 cm ein „Nichts“. Auch in der DDR war dies so und blieb es auch. Hier wie dort war das sehr schade, viele gute, kräftige Hunde gingen der Zucht verloren.

Der Anfang:
In der BRD wurde 1969 der Mittelschlag zugelassen. Das haben wir einer Handvoll engagierter Leute zu verdanken. Allerdings wurde die Größe bis max. 36 cm festgelegt, Idealmaß 32 cm. Es klaffte also immer noch ein Loch von 4 cm, doch damit war zu leben. Heute ist die Idealgröße 2 cm höher, also 34 cm, was auch realistisch ist. Es wurden dieselben Farben wie beim Kleinspitz zugelassen. Endlich konnten nun größere Kleinspitze umgeschrieben werden, die ausgestellt werden und in die Zucht gehen. Fast alle unsere Mittelspitze haben Kleinspitzeltern bzw. Großeltern. Natürlich werden auch wieder Kleinere geboren, die zurück in die Kleinspitzklasse umgeschrieben werden. Leider ist aus unseren Ahnentafeln die Größe nicht ersichtlich. Nur Insider wissen dies noch, weil sie die Vorfahren noch kennen.

Nach der Zulassung als eigenständige Spitzvarietät 1969 wurde kein Wurf eingetragen. Erst 1973 fälle ein Wurf mit fünf schwarzen Welpen. Zwinger „v. Hohen Bohl“ von Fritz Blankenhorn, Dettingen/Teck. Er war der Vater des Züchters Kurt Blankenhorn, „v. Lenninger Tal“. Außerdem ein weißer Wurf mit fünf Welpen „v. Gabriela“. Dieser Name taucht nicht wieder auf. Im selben Jahr fallen auch zwei graue Welpen, Zwinger „Stammer Höhe“. Offenbar auch hier keine Fortsetzung. 1974 kein Wurf. 1975 vier Würfe mit 14 Welpen in Schwarz. Jetzt taucht ein neuer Zwinger auf, der noch heute besteht: „v. Hanauer Land“, von Familie Mezger. 1976 zwei Würfe mit 14 Welpen schwarz. Eine weiße Hündin wird aus der DDR übernommen, „Sindi v.d.Warte“. Da zu damaliger Zeit kein Austausch möglich war, bleibt im Dunklen, wie dies bewerkstelligt und was aus der Hündin wurde, denn sie taucht nicht mehr auf. In das Register wird eine orange (!= Hündin eingetragen. Ebenfalls in das Register eine weiße Hündin (aus NL): “Corrie“, Stamm-Mutter der Zucht von Christel Overbeck, Zwinger „v. Wold“. Corrie wurde Ahnin vieler weißer Mittelspitze, auch meiner. Sie vererbte gute Fruchtbarkeit, beste Mütter und Geburten und Größe. In ihrem ersten Wurf 1977 wurde ein Rüde, ein Großspitz – „Amor v. Wold“. Er ging in die Zucht und ist noch in den alten Ahnentafeln zu finden. Ganz berühmt wurde der Rüde „Loriot v. Wold“. Aus der Kleinspitzzucht von Frau Overbeck stammend und umgeschrieben. Er ist noch überall in den Ahnentafeln zu finden, aber schon ganz hinten. Er war der hochprämierteste Mittelspitz seiner Zeit und der ganze Stolz der Eheleute Lüger in Bochum.

1978 ein Wurf mit fünf schwarzen Welpen, ein Wurf mit drei weißen Welpen im Register. 1979 werden auf den Ausstellungen nur 15 Mittelspitze gezeigt. 1985 waren es schon 57 Tiere, doch die Zucht bleibt gering wie in den Vorjahren. Aber – es werden braune geboren, drei Würfe mit neun Welpen.

1994 war die höchste Wurfzahl: 18 Würfe mit 71 Welpen in den Farben weiß(37), schwarz, braun und grau und andersfarbig. Diese Wurfzahl wird bis 1999 nicht mehr erreicht.

1997 sieben Würfe mit 29 Welpen, weiß (15), schwarz (7), braun (2), im Register zwei Würfe mit 8 Welpen, weiß. Aber auf den Ausstellungen werden 177 Mittelspitze bewertet, allein 36 auf der Jubiläumsschau in Stuttgart!


Der Kleinspitz

23-29 cm Rückenhöhe,
Farben: Weiß, Schwarz, Braun, Orange, Graugewolkt und Andersfarbig



Der Zwergspitz / Pommeranian

18-22 cm Rückenhöhe, die kleinste Varietät,
alle nur vorstellbare Farben und Farbkombinationen sind erlaubt.



Der Japan Spitz

Ursprünglich in Japan gezüchtet kam er 1973 zu uns.
Er ist immer weiß, wird 30-38 cm groß. Seine Besonderheit:
er bellt fast nie und ist nicht so wachsam.


Besonderheiten und Pflege:
Das Schönste am Spitz ist sein Stehhaar mit viel Unterwolle. Dieses Haar ist sehr pflegeleicht, auch beim weißen Spitz. Es ist Schmutz abweisend und verzottelt nicht. Es verfilzt nur, wenn gar keine Pflege mit der Bürste stattfindet. Im Fellwechsel soll täglich das lose Haar ausgekämmt werden. In der Wohnung lässt es sich leicht mit dem Staubsauger aufnehmen, es liegt lose auf und sticht sich nicht in Teppich oder Polstermöbel ein. Gebadet muss auch der weiße Spitz nicht oft werden, ein bis zwei Mal im Jahr ist in der Regel ausreichend. Danach muss er immer trocken geföhnt werden. Durch warmes Wasser und Shampoo ist er bis auf die Haut nass, anders als durch etwas Regen, der kaum durchgeht. Die dichte Unterwolle kann auch bei heißem Wetter 2 Tage feucht bleiben, der Hund kann durch die Unterkühlung eine Erkältung und auch Blasenentzündung bekommen. Das sollte man nicht aus Bequemlichkeit verursachen. Niemals wird ein Spitz getrimmt oder geschoren. Dies ist eine Todsünde. Das Fell wächst danach nie wieder normal nach, oft sieht so ein Hund sein Leben lang aus wie von Motten zerfressen. Krankheiten hat der Spitz wenig. Bei vernünftiger, gesunder Haltung mit ausreichend Bewegung kann er bis 15 Jahre werden und auch noch älter. Oft ist er bis ins hohe Alter fit.

Beim Wolf- und Großspitz ist vor der Zuchtzulassung das Röntgen der Hüften auf HD (Hüftgelenkdysplasie) vorgeschrieben. Bei den anderen Größen werden die Kniegelenke auf Luxation untersucht.

Bisher ist der Spitz kein Modehund, was ein großes Glück für die Rasse ist. Wer heute bei uns züchtet, hat einen Narren am Spitz gefressen, Massenzüchter haben wir nicht.

Wer einen Hund sucht, sollte sich immer an den Verein für Deutsche Spitze e.V. wenden. Es gibt dort eine eigene Welpenvermittlung. Es gibt auch ein Buch über der Spitz, welches im Buchhandel erhältlich ist:

Beachten Sie bitte auch das Nachschlagewerk:
Spitze sind Spitze! von Hartwig Drossard im Kynos-Verlag, ISBN 3-933228-13-1

Unsere Bilder













 
Verein für Deutsche Spitze e.V. gegründet 1899
Landesgruppe HANSA, Hamburg und Schleswig-Holstein
Mitglied des Verbandes f. d. Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) und der FCI
 
©2019 | Gruppe Hansa im Verein für Deutsche Spitze e.V.
©2019 | Joachim Jüchser